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2007 oder 2008

Nach dem Todesjahr 2007, hatte ich heute Nacht einen Traum, der mir Hoffnung gab. Hoffnung, dass es dieses Jahr anders wird. An Silvester/Neujahr war ich ordentlich zu, war aber mehr Phsyologin als  am weitersaufen. Als es dann wieder diesen sogenannten Erinngerungsschlag gab, flossen auch bei mir die Tränen. Wie traurig dieses Jahr 2007 doch war. Wieviel ich lernen musste, wieviel ich begriffen habe und wie oft mein Optimismus doch zerschlagen wurde. Aber nun begreife ich langsam aber sicher, dass jeder nur sich selbst helfen kann und man Erfahrungen nicht vorreden kann. Ich habe verdammt viel gelernt im Jahr 2007 und meine Reife und soziale Inteligenz ist wieder um ein vielfaches gewachsen, aber jetzt im Jahr 2008 wird es Zeit, dass alles auch anzuwenden und weiterzulaufen wie ich selbst immer befehle. Wenn ich morgen nach Mannheim zurückfahre werde ich viel nachdenken müssen, welchen Weg ich einschlagen werde. Soll ich meine Klappe halten oder doch das Maul aufreißen wieviel Mist da doch um mich herum passiert. Soll ich ehrlich werden und einigen Leuten sagen, dass das was sie machen kompletter Unsinn ist und das viele so denken wie ich, aber niemand verdammt nochmal das Maul aufreißt oder soll ich lächeln und sagen "Ja, das machst du gut." Ich werde dieses meinen Weg gehen und wer mitläuft, darf mitlaufen. Wems zu dumm ist, soll gehen. Auf jeden Fall habe ich nach diesen Tagen in Rosenheim und Wolferstadt wieder ein Stück mehr weitergemacht das ganze Gesox zu hassen und zu verfluchen, dass in Mannheim und einige aus Umgebung rumrennt. Wie dumm ich doch, mich auf dieses Niveau herunterzulassen und wieviel Zeit ich verschwendet habe bis ich hier Leute gefunden haben, bei denen ich meinen noch unvollständigen und noch stetig wachsenden Charakter voll ausleben kann. Am Ende bin ich ja doch auf mich alleine gestellt und kann wieder nur sagen, dass nur wenige wieder da waren. Qualität statt Quantität. Was auch immer. Bis bald meine lieben Leser =)

2.1.08 16:47, kommentieren

Der Fremde

Die beiden fanden mich also interesant. Nach 8 Stunden Schule und einer nervigen Bande voller post-pubertären Halbwüchsigen wollte ich meine Ruhe haben. Ich weiß, dass das schwierig ist, wenn man auf öffentliche Verkehrsmittel angewiesen ist, aber ich bin nunmal das Unpersönliche gewohnt. Naja, sie sahen nicht gut aus, hatten aber wenigstens kein 0815- Gesicht. Gedanken an Andreas. Schöner Schall betäubt mich und lässt mich alles vergessen was nicht in meine Welt hineinpasst, in der ich auf keinen Fall auch noch Kummer haben möchte. Ich muss dazu sagen, dass ich ein romantischer und verträumter Mensch bin. Nur nicht eben bei den beiden. Mit einem bösen Blick wollte ich die beobachtenden Blicke von meinen zwei Helden verscheuchen, als pötzlich die Welt still stand. Seine unschuldigen, großen, dunklen Augen und sein süßer und zärtlicher Mund, der Tote zum Leben küssen könnte. Seine feinen und schmallen Gesichtszüge und überhaupt sein schmalles Gesicht. Nein, bei ihm sah es elegant aus. Bezaubernd. Nennen wir es bezaubernd. Ich weiß nicht was es war, aber er sprach mit mir. Sein Mund war geschlossen, aber er sprach mit mir. Ich hörte nur zu. Er sprach alles aus, was ich fühlte und dachte. Und strahlte alles aus, was ich gerne sein wollte ... Ich wollte ruhig sein und Ruhe ausstrahlen. Ich wollte die Welt sehen und zwar aus einer guten Sicht. Ich wollte ein guter und lieber Mensch sein. Er, der Fremde erinnerte mich daran ... Sein Blick der mir einen Glauben gab. Und Hoffnung. Meine Knie zitterten als ich ausstieg und mein Herz raste und ich wusste, dass ich sehr bald wiedersehen würde. Ich war draußen, doch ich drehte mich nochmal um. Ich verabschiedete mich innerlich von einem Fremden, den ich immernoch nicht kennen, aber der sehr gesprächig war.

Bis auf zwei, drei kleine Wutanfälle und einen Ich-mach-mir-Sorgen-um-Philipp-Rückfall lief dieses Jahr soweit wie gewünscht. Meine Vorsätze konnte ich soweit es von meinem Gesundheitszustand möglich war erfüllen und greife jetzt nach Sternen die noch höher liegen als zuvor. Offiziel habe ich "nur" noch sieben gute Freunde, was meiner Meinung nach schon genug ist. Der Posten der Eltern haben jetzt offiziel meine Großeltern übernehmen. Jegliche weitere Informationen über Tanja & Co haben in meinem Kopf Durchzug. Das gilt auch für jegliche Menschen des weiblichen Geschlechts sofern sie nicht meine Oma sind oder Jasmin heißen. Ja, das sind verdammt viele ... Bei zwei, drei Ausnahmen habe ich nicht das Recht über sie zu urteilen, möchte ich auch nicht. Jungs habe ich sowieso in den Wind geschossen. Ein Flirt ist ja ganz nett, aber zu mehr sind die Jungs viel zu feige oder sie sind nicht gut genug. Was auch immer ... Mein Karma ist sowieso sehr schlecht und mein neues Vorbild ist ja auch Philipp S. und diese Kombination ändert meine Lebenseinstellung einfach sehr. Nunja, es wird eine schwierige Geburt, aber der neue Angela ist schon auf dem Weg =)

30.1.08 21:34, kommentieren